Montag, 9. Februar 2015

Immer wieder Sonntags . . .

Beinahe 100 Jahre ist es nun her, dass der Sonntag im Jahre 1919 als "Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung" in die Weimarer Reichsverfassung aufgenommen wurde. Seither wird dieser gesetzlich geschützte Tag als ein ganz besonderer Tag wahrgenommen und kultiviert. Bis heute gibt es für viele die immer gleichen Sonntagsrituale: den Kirchgang am Vormittag, den Frühschoppen, den "Doppelpass", den Sonntagsbraten, die "Lindenstraße", den "Tatort" oder das Endspiel einer Fußballweltmeisterschaft, bei dem die deutschen Fußballer schon viermal an einem Sonntag Weltmeister wurden. Ein Tag der Ruhe und Erbauung für viele, für einige aber auch ein Tag der Einsamkeit und Langeweile. Renate Drögemüller erzählt am Donnerstag, den 12. Februar 2015 ab 15.30 Uhr im Köksch un Qualm anschaulich, was es kulturhistorisch mit diesem siebten Tag der Woche auf sich hat, und wirft dabei etwa auch einen Blick auf den "Tag davor".

Carl Spitzweg "Der Sonntagsspaziergang"

Das Museum ist ab 14 Uhr geöffnet und das Personal führt in historischen Gewändern durch die Ausstellung. Der Museumseintritt am Donnerstag beträgt 3 € incl. Spielführung und Programm. Kaffee oder Tee und Waffeln mit heißen Kirschen und Schlagsahne – natürlich hausgemacht – kosten 3,80 €, Kinder 1,50 €.

Freier Eintritt am 1. Donnerstag eines Monats. Dies gilt nicht für Gruppenbuchungen und nur für die Dauer des jeweiligen Programms.

Anfragen und Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0421 636958-66 oder per E-Mail entgegengenommen.